Die Deutschen kaufen wieder deutlich mehr Bier in der Getränkedose. Das berichtet die Lebensmittelzeitung unter Berufung auf eine neue Analyse des Marktforschungsinstituts Nielsen. Obwohl der Bierverkauf im deutschen Handel 2019 um 2,7 Prozent auf 59,6 Millionen Hektoliter zurückging, trotzte die Bierdose diesem Abwärtstrend. Und das mit einem deutlichen Plus: Der Absatzanteil von Bier in der Getränkedose nahm 2019 um rund 8,5 Prozent zu.

Damit erzielten Lebensmittelhandel, Getränkefachmärkte und Tankstellen im vergangenen Jahr laut Nielsen 694 Millionen Euro Umsatz mit Bier in Getränkedosen. Am meisten Dosenbier verkauften die Discounter – dort gingen 42 Prozent aller Biere in Getränkedosen über die Ladentheke. Für die so genannten Discount-Märkte ein gutes Geschäft. Denn dank der hohen Umsätze von Bier in Getränkedosen verkauften sie sogar – gegen den sinkenden Biertrend 0,7 Prozent – mehr Bier. Dabei griffen die Verbraucher vor allem nach Pils und Misch-Getränke in der Getränkedose.  Der Absatz von Bier in PET-Flaschen hingegen fiel um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Entscheidung ob Bier in der Getränkedose, in einer Individualflasche oder einer Mehrweg-Poolflasche hat direkte Auswirkungen auf die Umwelt. Das ist den meisten Konsumenten nicht unmittelbar bewusst. Über die langen Transportwege von Mehrwegflaschen und welche Konsequenzen der Sortieraufwand mit sich bringt, berichten wir in unserem Blog „Warum die Vielfalt der Mehrwegflaschen nicht nachhaltig ist“.

Warum der Konsum von Bier in der Getränkedosen auch unter Umwelt-Aspekten sinnvoll ist, lesen Sie hier.